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09.07 - 18.07.2019 Irland-Fahrt der Pfarreiengemeinschaft

Frühmorgens eröffnete der Reisesegen in der Ahmsener Kirche die Reise zur und durch die grüne Insel, Irland. Nach einer Stadtbesichtigung in Amsterdam ging es auf die Fähre. Dort gab es die Erholung der langen Schiffsreise, in Erinnerung ob der reichhaltigen Büffets zum Abendessen und Frühstück. Heil in Newcastle gelandet, ging es per Bus nach Gretna Green, kurz hinter der schottischen Grenze, ein für romantische Hochzeiten bekannter Ort. Eine weitere Fähre brachte uns nach Irland – genauer gesagt, Nordirland. Die Insel Irland ist ja offiziell geteilt in die Republik Irland und das zu Großbritannien gehörige Nordirland. Diese harte Realität, bei uns kaum mehr in den Nachrichten aber durch den Brexit wieder aktuell, spürten wir bei unserem Aufenthalt in Belfast. Der Besuch des modernen Titanic-Museums und des Botanischen Gartens zeigten uns die vielen Schönheiten der Stadt. Von Belfast ging es Richtung Süden. In Monasterboice besichtigten wir die Klosteranlage. Auch wenn das Kloster weitgehend verfallen ist, haben auf dem Friedhof zwei kirchen- und kunsthistorisch bedeutsame Hochkreuze die Jahrhunderte überdauert. Dann ging es weiter zum Hügelgrab Newgrange und weiter zum Hill of Tara.
Abends erreichten wir das Hotel in Bray südlich von Dublin. Am nächsten Tag feierte die Gruppe in der Pfarrkirche, an der Pater Greiler seit zwei Jahren tätig ist, mit ihm und einigen aus der dortigen Gemeinde die Hl. Messe. Der Pfarrer hatte einen kleinen Empfang vorbereitet. Dem schloss sich eine Stadtbesichtigung per Bus und der Besuch einer Whiskey-Brennerei mit Verkostung an. Zum Ausklang ging es abends in den Pub. Die Fahrzeiten im Bus nutzte Pater Greiler, um von den Herausforderungen zu sprechen, in Irland nach der großen Missbrauchskrise zu arbeiten. Nicole, unsere Reisebegleiterin, beschrieb die jeweiligen Sehenswürdigkeiten und erläuterte Themen wie Schule, Arbeit, Landwirtschaft und anderes in Irland. Vom Osten ging es in den Westen. Im Marienwallfahrtsort Knock hatten wir eine Andacht. Der nächste Tag führte uns zweimal über den Atlantik. Wir besuchten die Insel InisOirr und kreuzten vor den Klippen von Moher. Wer die Schifffahrt gut vertrug, konnte bei großer Hitze die atemberaubende Landschaft genießen. Vom Westen ging es wieder nach Osten. Ein Halt war am Rock of Cashel, ein berühmter mittelalterlicher Burgberg und Bischofssitz in Tipperary, und ein anderer in der Klostersiedlung des hl. Kevin in Glendalough. Dort feierten wir die Messe. Bei einem Glas Sekt hieß es schon wieder Danke sagen und Abschied nehmen, einmal von der Reiseleiterin, und auch von Pater Greiler, der die Rückfahrt nicht mehr mitmachte.
Eine lange Fahrt mit Schwerpunktzielen brachte uns die große Schönheit und den entspannten Lebensstil Irlands nahe, aber auch die Wirklichkeit der Menschen in diesem geteilten Land, und der katholischen Kirche vor großen Herausforderungen. Die tolle Reisegemeinschaft verstärkte die Beziehungen innerhalb unserer Pfarreiengemeinschaft.

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